Welche Laser-Methode passt zu Ihren Augen?
Jedes Auge ist anders. Deshalb wählen wir die Behandlung individuell nach Ihren medizinischen Voraussetzungen und Ihren persönlichen Bedürfnissen.
Methoden im Überblick
Nicht jede Methode passt für jedes Auge. Entscheidend sind Ihre Sehstärke, die Beschaffenheit Ihrer Augen und Ihre persönlichen Anforderungen im Alltag.
Information: Wellenfrontgestützte Behandlung
Bei dieser Technologie wird die Behandlung nicht nur aufgrund der Brillenwerte geplant, sondern anhand eines sehr detaillierten optischen „Fingerabdrucks“ des Auges.
Hierbei werden durch Wellenfront-Aberrometrie sogenannte höhere Abbildungsfehler erfasst, so dass eine möglichst hochwertige Sehqualität nach der Operation angestrebt werden kann.
Jedoch muss gesagt werden, dass nicht bei jedem Patienten diese Methode automatisch sinnvoll oder überhaupt der entscheidende Faktor ist. Hohe Erfolgsrate bei Hornhautnarben oder -trübungen, sodass die Sehqualität deutlich ansteigt.
Anwendbar nur mit Trans-PRK, LASEK und Femto-LASIK
Augenlaser-Methoden
Femto-LASIK
Führen wir durch
Geeignet für
Kurz-, Weit- und Alterssichtigkeit sowie Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)
- Schnelle visuelle Erholung
- Kaum Beschwerden nach der Behandlung
Besonderheiten
Bewährte Methode mit sehr hoher Präzision
LASEK
Führen wir durch
Geeignet für
Kurz-, Weit- und Alterssichtigkeit sowie Hornhautverkrümmung (Astigmatismus), geringe Hornhautdicke
- Kein Hornhaut-Flap
- Alternative zur Femto-LASIK
Besonderheiten
Bewährte Methode zur Behandlung an der Hornhautoberfläche
Trans-PRK
Führen wir durch
Geeignet für
Kurz-, Weit- und Alterssichtigkeit sowie Hornhautverkrümmung (Astigmatismus), geringe Hornhautdicke
- Berührungslos
- Kein Hornhaut-Flap
Besonderheiten
Das Epithel wird direkt mit dem Laser entfernt.
ReLex SMILE
Geeignet für
Kurzsichtigkeit, teilweise bei Hornhautverkrümmung
- Kleiner Zugang statt Hornhaut-Flap
- Relativ neues Verfahren
Besonderheiten
Eingeschränktes Behandlungsspektrum, langsamere visuelle Erholung
Linsenverfahren
ICL – implantierbare Kontaktlinse
Geeignet für
Hohe Korrekturwerte > 8 dpt., wenn eine Laserbehandlung nicht möglich ist
- Natürliche Linse bleibt erhalten
- Kein Eingriff an der Hornhaut
Besonderheiten
Eine zusätzliche Linse wird vor die natürliche Linse gesetzt.
Linsentausch – Clear Lens Exchange
Geeignet für
Alterssichtigkeit, hohe Weitsichtigkeit, grauer Star
- Korrektur auch höherer Fehlsichtigkeiten
- Verschiedene Linsenoptionen
Besonderheiten
Die natürliche Linse wird durch eine künstliche ersetzt.
Alterssichtigkeit
Monovision mit Femto-LASIK, LASEK oder Trans-PRK
Führen wir durch
Geeignet für
Alterssichtigkeit
- Sehen in Nähe und Ferne
- Seit Jahrzehnten bewährte Methoden
Besonderheiten
Ein Auge wird für die Nähe, das andere für die Ferne eingestellt.
Monovision mit Tausch der klaren Linse (Clear Lense Exchange)
Geeignet für
Ausgeprägte Alterssichtigkeit, hohe Fehlsichtigkeit
- Sehen in Nähe und Ferne
- Vor allem bei subjektiv spürbarer Linsentrübung
Besonderheiten
Die natürliche Linse wird durch eine künstliche ersetzt.
Die bewährte Methode
Die Femto-LASIK ist das gängigste Verfahren zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit.
Der Femtosekunden-Laser produziert abertausende, aneinander gereihte Gasbläschen, die sich zu einem Blasenteppich verbinden. So entsteht eine dünne Hornhautlamelle. Diese wird deutlich dünner und präziser präpariert als in früheren Verfahren.
- Bewährte, weltweit verwendete Methode seit Jahrzehnten
- Sehr breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten
- Äußerst rasche Sehverbesserung
- Sehr hohe Planbarkeit und Präzision
- Schonende und schnelle Heilung der Hornhaut
- Sehr geringes Risiko von verbleibenden Halos (Lichthöfen) bei Dunkelheit
- Nachkorrekturen sind jederzeit und einfach möglich
- Höheres Risiko für trockene Augen in den ersten Monaten
Wird bei OculoVision durchgeführt.
Schonend an der Hornhautoberfläche
Dieses Verfahren ist dem des Trans-PRK ähnlich, nur dass dabei das Epithel mittels einer speziellen Alkohollösung zur Seite geschoben bzw. entfernt wird.
Dieses Verfahren wird speziell bei Korrekturwerten von unter – 1 bzw. unter + 1,5 Dioptrien angewendet, bei denen das Verfahren der Trans-PRK nicht sinnvoll ist. Ansonsten ist es auch bei allen anderen Werten der Fehlsichtigkeit angebracht.
- Kein Hornhaut-Flap
- Geeignet auch bei dünnerer Hornhaut
- Seit Jahrzehnten weltweit bewährtes Oberflächenverfahren mit hoher Präzision
Wird bei OculoVision durchgeführt.
Berührungsfrei und besonders schonend
Bei dieser Methode wird das Epithel mit dem Laser entfernt. Dadurch erfolgt der Abtrag sehr präzise.
Nach Entfernung des Epithels beginnt der Laser sofort mit der Beseitigung der Fehlsichtigkeit. Dieses Verfahren wird vorwiegend bei Hornhautdicken angewandt, die für die Femto-LASIK-Methode ungeeignet sind.
Die Trans-PRK mit Wellenfront-geführtem Abtrag:
Diese Methode kommt bei Patienten zum Einsatz, bei denen das Sehen durch Hornhautnarben oder -trübungen gemindert ist. Danach ist mit einem deutlichen Anstieg der Sehkraft zu rechnen. Ebenso werden die durch die Hornhauttrübungen verursachten Doppelbilder deutlich reduziert bzw. verschwinden vollständig.
- Kein Flap-Schnitt notwendig
- Sicherste Methode für Kontakt-Sportler
- Kein mechanischer Kontakt zur Hornhaut
- Seit Jahrzehnten weltweit bewährte Methode mit sehr hoher Präzision
Wird bei OculoVision durchgeführt.
Kleiner Eingriff an der Hornhaut
ReLex Smile ist ein minimalinvasives Verfahren.
Dabei wird im inneren der Hornhaut ein kleines Gewebestück, ein sogenanntes Lentikel, mit dem Laser präzise herausgelöst und anschließend durch einen kleinen Zugang entfernt. Ein Hornhaut-Flap wie bei anderen Methoden ist nicht nötig.
Die visuelle Erholung kann bei dieser Methode länger dauern. Zudem ist das Behandlungsspektrum eingeschränkter und eine mögliche Nachkorrektur muss gegebenenfalls mit einem anderen Verfahren erfolgen.
- Kein Hornhaut-Flap
- Kleiner Zugang zur Hornhaut
- Korrektur von Weitsichtigkeit, reiner Hornhautverkrümmung und geringer Kurzsichtigkeit nicht möglich
- Spezielle Techniken wie Wellenfront nicht möglich
- Relativ neues Verfahren, daher wenig Erfahrung
- Ergebnis stark von der Erfahrung des Operateurs abhängig
- Teilweise bleibende Halos (Lichthöfe)
Eine zusätzliche Linse zur natürlichen Linse
Diese Operationsmethode kommt bei hohen Korrekturwerten (über 8 dpt.) infrage, wenn eine Laserbehandlung nicht möglich ist.
Warum wird dieses Verfahren selten durchgeführt?
Sie bedeutet einen operativen Eingriff am Auge und kann mit Risiken wie einem erhöhten Augeninnendruck oder Entzündungen verbunden sein. In seltenen Fällen kann ein grauer Star provoziert werden. Nach dem Eingriff sind regelmäßige, lebenslange Kontrollen erforderlich. In manchen Fällen kann es notwendig sein, die Linse nach mehreren Jahren wieder zu entfernen. Zudem ist die Behandlung deutlich kostspieliger als eine Laserbehandlung.
- Natürliche Linse bleibt erhalten
- Für hohe Korrekturwerte geeignet
- Lebenslange Kontrollen erforderlich
Korrektur mit einer künstlichen Linse
Bei diesem Verfahren wird die klare Linse durch eine Kunststofflinse ersetzt, was im Vergleich zur einfachen Laserbehandlung mit einem höheren Risiko verbunden ist.
Klassischerweise wird dieser Eingriff durchgeführt, wenn sich ein deutlich ausgeprägter grauer Star zeigt – meist bei Patienten über 65 Jahren. Die Möglichkeiten der Korrektur mit Linsen sind vielfältig. Zum Einsatz kommen Einstärkenlinsen, die sich beispielsweise für eine Monovision bei Alterssichtigkeit eignen, sowie Multifokallinsen.
Warum wird dieses Verfahren selten angewendet?
Der Linsentausch ist irreversibel und führt zu einem Verlust der natürlichen Akkommodation. Im Vergleich zu Laserbehandlungen ist das Risiko wesentlich höher und die Genauigkeit deutlich geringer. Allerdings ist die Genauigkeit bei Unzufriedenheit durch eine zusätzliche Laserbehandlung erreichbar. Wird eine Multifokallinse eingesetzt, können zudem Kontrastverlust, Blendung oder Halos auftreten. Eine zusätzliche Lesebrille kann daher weiterhin erforderlich sein.
Wann wird dieses Verfahren bevorzugt durchgeführt?
Bei Alterssichtigkeit (über 2,5 dpt.), hoher Hypertonie (Weitsichtigkeit über 6 dpt.) und altersbedingter Linsentrübung (grauer Star) meist ab dem 65. Lebensjahr.
- Dauerhafter Linsentausch
- Keine natürliche Anpassung an verschiedene Entfernungen (Akkommodation)
- Einstärken- und Multifokallinsen möglich
- Sehr kostenaufwendig
Gut sehen in Nähe und Ferne
Zur Korrektur der Alterssichtigkeit hat sich die sogenannte Monovision als Behandlungsmöglichkeit bewährt.
Dabei wird das nicht führende Auge gezielt auf eine kleine Kurzsichtigkeit von 1,5 dpt. eingestellt. So übernimmt ein Auge vor allem das Sehen in die Ferne, während das andere für den Nahbereich optimiert wird.
- Gutes Sehen in Ferne und Nähe
- Korrektur mit Femto-LASIK, LASEK oder Trans-PRK
- Seit Jahrzehnten bewährte Methoden
Wird bei OculoVision durchgeführt.
Alternative zur Laserbehandlung
Diese Methode wird deutlich seltener als das Laserverfahren durchgeführt.
Sie kommt insbesondere bei hoher Fehlsichtigkeit (über 8 dpt.), ausgeprägter Alterssichtigkeit (über 2,5 dpt.) oder einer beginnenden, subjektiv spürbaren Linseneintrübung (grauer Star) infrage. Dabei wird die natürliche Linse durch eine künstliche ersetzt.
- Für hohe Fehlsichtigkeiten geeignet
- Korrektur der Alterssichtigkeit
- Höhere Risiken
- Sehr kostenaufwendig
Welche Methode die richtige ist, finden wir gemeinsam heraus
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